Kreistagsfraktion tagt bei Wiltmann in Versmold

"Fraktionssitzung vor Ort"

Vor der „Wiltmannschen Schweinefalle“ (v.l.): Torsten Gronau, Dr. Christine Disselkamp, Marianne Kampwerth, Arnold Weßling, Ulrich Wesolowski, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Elke Hardieck, Helmut Feldmann und Wiltmann-Geschäftsführer Dr. Wofgang Ingold.
Vor der „Wiltmannschen Schweinefalle“ (v.l.): Torsten Gronau, Dr. Christine Disselkamp, Marianne Kampwerth, Arnold Weßling, Ulrich Wesolowski, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Elke Hardieck, Helmut Feldmann und Wiltmann-Geschäftsführer Dr. Wofgang Ingold.
Die CDU-Kreistagsfraktion hat ihre Besuchsreihe in den Städten und Gemeinden des Kreises fortgesetzt. Diesmal haben sich die Fraktionsvorstände der Kreistagsfraktion und der Versmolder CDU-Fraktion im Fleischwarenunternehmen Wiltmann in Peckeloh getroffen. Auf der Tagesordnung standen Themen, die beide Fraktionen gleichermaßen betreffen: Die Schullandschaft, die A 33 und die kommunale Finanzlage.

„Ziel der CDU ist ein kreisweiter Schulfrieden und der Erhalt bewährter Strukturen“, erklärte Dr. Heinrich Josef Sökeland, Vorsitzedner der CDU-Kreistagsfraktion. „Die Kreistagsfraktion unterstützt aber auch die geplante Sekundarschule in Versmold. Schließlich ist eine Sekundarschule nichts anderes als eine Gesamtschule ohne Oberstufe“, so Sökeland. Weniger Verständnis zeigte Sökeland dafür, dass der Kreisgesamtschule nicht mehr die Möglichkeit gegeben wird, sich vor der Schulanmeldung in Versmold vorzustellen. Schließlich sollte es zwischen den Schulen einen fairen Wettbewerb um die Schüleranmeldungen geben.
 
Beim Thema A 33 wurde die Frage aufgeworfen, warum die Stadt noch nicht Mitglied im Aktionsbündnis für die Autobahn ist. Die CDU in Stadt und Kreis hoffen hier auf ein Umdenken an der Spitze der Stadtverwaltung. Ulrich Wesolowski, Fraktionsvorsitzender im Versmolder Stadtrat, betonte die besondere Bedeutung der Autobahn für die heimische Wirtschaft und für das interkommunale Gewerbegebietsgebiet Borgholzhausen-Versmold. „Das gemeinsame Gewerbegebiet ist für unsere Wirtschaft existenziell, weil wir im Stadtgebiet keine Gewerbeflächen mehr ausweisen können“, so Wesolowski.
 
Hinsichtlich der Finanzlage wurde deutlich, dass sich trotz des Wunsches der Städte und Gemeinden die Kreisumlage voraussichtlich erhöht. Sökeland bat um Verständnis dafür, da auch der Landschaftsverband seine Umlage anhebe. „Außerdem hat der Kreis bereits alle freiwilligen Leistungen überprüft“, sagte Sökeland. „Nun aber werden die Kommunen im ländlichen Raum, die bisher ordentlich gewirtschaftet haben, durch den so genannten Stärkungspakt der Landesregierung belastet und für ihr verantwortungsvolles Handeln bestraft.“

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